Robo-Advisor Vergleich 12/2018 » Top Anbieter

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Was ist ein Robo Advisor?

Immer mehr Anleger entschlossen sich in der letzten Zeit dafür, die Dienste eines Roboadvisors in Anspruch zu nehmen. Doch um zu verstehen, im welchen Falle davon ein reeller Nutzen ausgeht, muss der Blick zunächst auf die Funktionsweise gelenkt werden. Generell handelt es sich beim Roboadvisor um ein Produkt der automatischen Geldanlage. Verschiedene große Unternehmen und Konzerne entwickelten dafür eigene Algorithmen. Diese sind dazu in der Lage, das ihnen anvertraute Kapital an der Börse intelligent zu investieren und dabei genau auf die aktuellen Signale des Marktes zu achten. Dadurch ist es möglich, die Geldanlage genau nach den Sensoren der Technik auszurichten und Emotionen ganz aus dem Ablauf zu verdrängen.

Doch nicht jeder Kunde und Anleger, der die automatischen Dienste eines Roboadvisors in Anspruch nehmen möchte, bekommt am Ende das gleiche Portfolio zur Verfügung gestellt. Es ist das erklärte Ziel, individuell auf die Bedürfnisse des Kunden hinsichtlich seiner Geldanlage einzugehen. Aus diesem Grund müssen im Vorfeld Angaben zur persönlichen Risikoneigung gemacht werden. Diese Daten und der Anlagehorizont sorgen dann für eine individuelle Berechnung der einzelnen Anteile, die in das Depot des Kunden aufgenommen werden.

Was macht ein Robo-Advisor?

Letztlich ist der Roboadvisor dazu in der Lage, den Prozess des Investierens für den Anleger zu übernehmen. Denn für den Kunden selbst ist es noch nicht einmal notwendig, sich um Aufgaben der Verwaltung zu kümmern. Auch diese werden vom System selbst übernommen. Der Roboadvisor verfolgt dabei meist einen aktiven Ansatz des Tradings. Dies bedeutet, dass die gekauften Anteile nicht über einen längeren Zeitraum von Monaten oder gar Jahren gehalten werden. Stattdessen werden sie automatisch zu etwas höheren Kursen verkauft, um bei der nächsten Flaute wieder in den Markt einzusteigen. Durch den automatisierten Rhythmus waren die Systeme in der Vergangenheit dazu in der Lage, so sehr große Erfolge zu erzielen und ihren Anlegern attraktive Renditen zu bieten.

Wie funktioniert die digitale Geldanlage?

Doch wie funktioniert nun der Robo-Advisor? Zunächst handelt es sich um einen Algorithmus, der sich von den Angaben des Kunden beeinflussen lässt. Entscheidet sich der Anleger für ein höheres Risiko, um auf diese Weise auch nach einer entsprechenden Rendite greifen zu können, so lässt der Roboadvisor dies in die eigene Entscheidung einfließen. Von nun an werden eher volatile Werte gekauft, bei denen die Chance besteht, dass sie in der nächsten Zeit auf einen ansehnlichen Wert steigen. Für konservative Anleger bedeutet dies etwa einen höheren Anteil der als stabil geltenden Rentenfonds. In der Summe gelingt es so, ein Portfolio auf die Beine zu stellen, wie es ganz und gar den Vorstellungen des Anlegers entspricht.

Dennoch erzielen die Systeme eine unterschiedliche Performance, wie sich etwa im Robo Advisor Test zeigt. So lohnt es sich, im Vorfeld der Anmeldung einen vergleichenden Blick auf die Anbieter zu werfen. Zwar sind viele von ihnen dazu in der Lage, den Markt über einen bestimmten Zeitraum zu schlagen, doch die Leistungen fallen unter dem Strich dennoch unterschiedlich aus. Wer sich für einen Vergleich der Angebote entscheidet, der kann diese Differenz auch im eigenen Sinne nutzen.

In was investieren Robo Advisor? Gibt es eine Anlagenstrategie?

Aktuell investieren die im Robo Advisor Test vertretenen Systeme vor allem in ETFs. Hierbei handelt es sich um passiv gemanagte Fonds, die sich in der Regel durch niedrige Gebühren auszeichnen. In ihnen enthalten sind zudem sehr viele verschiedene Werte, wodurch die wenig beliebten Schwankungen besser ausgeglichen werden können. In der Praxis können in einem ETF wiederum ganz unterschiedliche Werte zusammengefasst werden. Sind es Aktien, so ist es bei etwas höherem Risiko möglich, hohe Renditen zu erzielen. Edelmetalle oder Immobilien gelten auf der anderen Seite als Möglichkeit, um die Schwankungen etwas zu reduzieren und dadurch den Druck aus der Anlage zu nehmen.

Die Anbieter in Deutschland haben am Ende unterschiedliche Anlagestrategien. Viele der Anbieter machen sie in einem Plan von mehreren Punkten deutlich. Die meisten Unternehmen sprechen so etwa von einem weltweiten Portfolio, das sie ihren Kunden mit an die Hand geben möchten. Darüber hinaus wird viel Wert darauf gelegt, sich nicht von kurzlebigen Trends beeinflussen zu lassen. Auch die Meinungen vermeintlicher Experten zählen nicht zur Strategie der Unternehmen. Vielmehr sind diese dazu gewillt, sich nicht von diesen Meinungen zu sehr beeinflussen zu lassen, sondern eine stabile Performance durch den Algorithmus zu erzielen. Robo-Advisor investieren in ganz unterschiedliche Assets – Fintego investiert beispielsweise in Aktien, Anleihen & Rohstoffe, während Quirion nur in Aktien und Anleihen investiert.

Vorteile

Doch welche Vorteile können die Systeme nun präsentieren, um ihre Nutzer zu überzeugen? Auf der einen Seite ist dies die Tatsache, dass es sich um die wohl komfortabelste Form der Geldanlage handelt. Wie bei einem eigenen Vermögensberater können die wichtigen Entscheidungen weitergereicht werden. Als Anleger ist es demnach nicht notwendig, sich intensiv mit dem aktuellen Stand der Märkte zu befassen und selbst zu analysieren, welche Werte gekauft werden können. Die Verwaltung des Depots kann während dieser Zeit gänzlich dem System überlassen werden. Für viele Menschen, die sich zuletzt für den Robo Advisor Deutschland entschieden haben, war dieser Vorzug einer der Hauptgründe.

Darüber hinaus liegt es an der aktuellen Situation in der Finanzwelt, dass die Dienste der Robo-Advisor so positiv eingestuft werden. Denn die klassischen Geldanlagen der Hausbank bieten in diesen Tagen nicht die Möglichkeit, noch eine Rendite zu erzielen. Immer mehr Menschen konzentrieren sich auch aus diesem Grund auf die Alternativen der Börse. Schon in den vergangenen Jahren waren Robo-Advisor dazu in der Lage, eine Partizipation am Wachstum der Wirtschaft zu ermöglichen. Wer Kapital zur Verfügung hat, sich jedoch nicht selbst um die Anlage kümmern kann, verfügt so über eine große Alternative.

Nachteile

Zu einem Nachteil werden in so manchem Fall die Mindesteinlagen, die mit dem Angebot verknüpft sind. Denn nicht überall ist es bereits mit 1.000 Euro möglich, in die Anlage einzusteigen. So manches Unternehmen verlangt bis zu 10.000 Euro von seinen Kunden, damit diese ein Konto eröffnen können. Zum Nachteil wird dies für Personen, die nicht so viel Kapital investieren möchten oder gar nicht spontan über so viel Geld verfügen.

So mancher Anbieter relativiert diese Aussage auf der anderen Seite mit einem Sparplan. Dabei gibt es für die Kunden die Chance, über einen längeren Zeitraum kleine Beträge auf das Konto einzuzahlen. Dies geschieht meist auf monatlicher Basis. Ein solcher Sparplan umgeht also eine erste große Investition.

Wie hoch sind die allgemeinen Kosten?

Welche Gebühren am Ende auf den Kunden zukommen, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Alle Unternehmen verfügen über eine laufende Gebühr, die meist nach der Höhe der Einlage gestaffelt ist. Jährlich können so Kosten von etwa einem Prozent entstehen. Hinzu kommen die Fondskosten, welche nicht an den Robo-Advisor fließen, sondern weitergereicht werden müssen. Sie bewegen sich meist in einem Rahmen von etwa 0,5 Prozent.

Beschreibt ein Unternehmen eine besonders niedrige laufende Gebühr, so lohnt es sich, nach weiteren Kosten Ausschau zu halten. Denn oft wird dann eine Erfolgsprämie mit in den Vertrag aufgenommen. So müssen etwa 10 Prozent der Rendite abgegeben werden. Welcher Anbieter am Ende des Tages der günstigste mit dem besten Verhältnis von Preis und Leistung ist, hängt also von verschiedenen Faktoren ab.

Ist mein Geld sicher?

Auch die Roboadvisor verfügen in diesen Tagen über eine Sicherung der Einlagen. Dies liegt daran, dass sie meist mit einer Bank kooperieren und auf diese Weise in den Bereich der gesetzlichen Einlagensicherung fallen. Pro Kunde sorgt diese dafür, dass Beträge von bis zu 100.000 Euro selbst im Falle einer Insolvenz geschützt sind. Eine erweiterte Sicherung der Einlagen wird jedoch von kaum einem Anbieter angeboten. Wer selbst darüber nachdenkt, diese Schwelle mit dem eigenen Guthaben zu überschreiten, sollte sich deshalb noch einmal von den Verantwortlichen des Anbieters beraten lassen. Gewisse Robo-Advisor besitzen ebenfalls eine hohe gesetzliche Einlagensicherung, wie beispielsweise Easyfolio.

Für wen eignet sich diese Dienstleistung?

Doch wer sind nun die Menschen, die in der Praxis vom Einsatz eines Roboadvisors profitieren können? Auf der einen Seite handelt es sich um Privatpersonen, die nicht mehr mit den Zinsen zufrieden sind, die ihnen auf der Bank geboten werden. Sie haben durch die Systeme eine einfache Chance, um den Weg an die Börse zu finden. Dadurch ist es möglich, einen Teil des zur Verfügung stehenden Geldes sehr gewinnbringend am Markt einzusetzen, was in diesen Tagen durchaus eine Schwierigkeit darstellt.

Auf der anderen Seite eignet sich das Angebot für alle Personen, die über Kapital verfügen, das sie gerne anlegen möchten, ohne dafür noch mehr Zeit aufzuwenden. Ein persönlicher Vermögensberater lohnt sich in der Regel erst ab einem Vermögen im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Roboadvisor sorgen derweil schon mit wenigen tausend Euro für eine sinnvolle Vermehrung dank einer individuellen Anlage des Geldes. Dieser Personenkreis kann somit einen besonderen Nutzen aus dem Investment ziehen. Auch für den langfristigen Aufbau von Vermögen sind Roboadvisor inzwischen geeignet. Dies liegt an der Sparplan-Funktion, die von den meisten Firmen der Branche angeboten wird.

Für wen eignet sich diese Dienstleistung nicht?

Wer nicht über Kapital verfügt, dass über mehrere Monate oder Jahre angelegt werden kann, sollte den Roboadvisor nicht in Betracht ziehen. Denn kurzfristig kann es zu Wertverlusten kommen, die es dann aus rationaler Sicht unmöglich machen, die eigenen Anteile zu niedrigen Kursen zu verkaufen. Ebenso ist das Angebot für diejenigen nicht geeignet, die stets sehr genau über die Geldanlage informiert sein und alle Fäden selbst in der Hand halten möchten. Letztlich ist etwas Vertrauen in das Können das Algorithmus erforderlich, um sich ganz auf diese Praxis einlassen zu können und entspannt zuzusehen, wie sich das eigene Portfolio in der nächsten Zeit entwickelt.

Fazit

Wenn wir also unser Fazit zum Roboadvisor ziehen, so zeigen sich dabei einige Vorzüge. Es kann von einer attraktiven Alternative zur Geldanlage gesprochen werden, die den Menschen gerade in einer Zeit niedriger Zinsen sehr willkommen ist. Darüber hinaus kann nicht an der Performance der vergangenen Jahre gezweifelt werden, welche die Unternehmen klar unter Beweis stellen. In Kombination mit der Tatsache, dass die Anbieter mit fairen Gebühren von sich zu überzeugen wissen, kann letztlich nur von einem lohnenden Angebot gesprochen werden.

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